Alle Artikel zu Februar, 2011

Das GUIDO-Meter – Die Maßeinheit für Peinlichkeit

Geschrieben Geschrieben von Jana Stecher in Meinung     Comments 3 Kommentare
Feb
22

Politikerinnen und Politiker in Deutschland haben es nicht leicht: Nicht nur, dass sie einen recht anstrengenden Job haben, sie müssen zudem auch noch Vorbild für die gesamte Deutsche Nation sein. Alles, was sie tun oder jemals getan haben, kann ihrem Image und ihrer Glaubwürdigkeit schaden. Das schadet dummerweise dann aber auch dem Ansehen unseres Landes. Und sei das nicht schon schlimm genug, trägt jedes Fehlverhalten der Politiker zu einer immer größer werdenden Politiker-Verdrossenheit bei.

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Die Entwicklung der Wahlbeteiligung in Deutschland – Teil 2

Geschrieben Geschrieben von Martin Reiher in Superwahljahr 2011, Theorie     Comments 1 Kommentar
Feb
20

Seit dem ersten Teil dieses Artikels sind nun schon mehr als zwei Jahre vergangen. Dazwischen lag eine Bundestagswahl, die der Bundesrepublik Deutschland einen neue Koalition und unserer Grafik einen weiteren Datenpunkt beschert hat. Leider hat unser Werben für mehr Wahlbeteiligung im Superwahljahr 2009 scheinbar nicht viel gebracht. Die Wahlbeteiligung sank nämlich erneut – auf den historischen Tiefstand von 70,8%. Das führte zu einer kleinen Pause unserer Aktivitäten, nach einem Jahr Schockstarre wollen wir aber auch im Superwahljahr 2011 wieder für mehr Wahlbeteiligung in Deutschland werben. Macht mit und helft uns, die Graphen zur Wahlbeteiligung wieder nach oben wachsen zu lassen.

Eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zur Entwicklung der Wahlbetiligung in der Bundesrepublik Deutschland findet man HIER.

Opposition: Mist oder Dünger?

Geschrieben Geschrieben von Matti Nedoma in Theorie     Comments 3 Kommentare
Feb
15

„Opposition ist Mist“ So sprach es Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Vorsitzender, Bundesminister und Vizekanzler, um seine Partei 2004 zu motivieren und für die Regierungspolitik zu werben. Andere Politiker wie Gregor Gysi scheinen sich am wohlsten in der Opposition zu fühlen. Aber: Was eigentlich ist Opposition?

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Dem Volk und nicht den Mächtigen gehört die Macht!

Geschrieben Geschrieben von Jana Stecher in Meinung     Comments 1 Kommentar
Feb
14

Ich wäre nicht Mitglied unsere Initiative, wenn mich die Ereignisse im nahen und mittleren Osten kalt ließen. Gespannt habe ich verfolgt, wie die Menschen in Tunesien und Ägypten für ein Recht auf Demokratie und damit auch für ein Recht auf gerechte und freie Wahlen protestierten. mehr dazu

Emanzipiert von den Parteien? Berliner Volksentscheid erfolgreich

Geschrieben Geschrieben von Matti Nedoma in Meinung, Superwahljahr 2011     Comments 2 Kommentare
Feb
13

Die Bürger haben entschieden. Der Volksentscheid „Unser Wasser“ hat das vorgeschriebene Quorum erreicht. Über 665.000 Wahlberechtigte stimmten für die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben. mehr dazu

Direkte Beteiligung ist „alternativlos“

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Meinung     Comments 2 Kommentare
Feb
9

Es ist an der Zeit! Die informierte Gesellschaft im 21. Jahrhundert braucht neue Formen der politischen Beteiligung. Sind Volksentscheide auf Bundesebene wirklich nur Scheinarzenei? Das repräsentative Demokratiesystem ist überreif für neue Anreize partizipatorischer Handlungen. Die Argumente die gegen direkte politische Einflussnahme verstauben zusehends.  Wer meint, der Bürger sei gar nicht in der Lage, die Komplexität der Politik zu verstehen oder gar zu entscheiden, der stellt sich gegen die Gesellschaft. Wenn wir über Politik und deren Attraktivität sowie über Akzeptanz und Teilhabe reden, so kann der heutigen Verdrossenheit mit einer direkten Beteiligung auf Bundesebene Abhilfe geleistet werden.

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Der Hinterbänkler – eine kleine Typologie

Geschrieben Geschrieben von Martin Reiher in Theorie     Comments 2 Kommentare
Feb
8

In den Medien ist ab und an vom „Hinterbänkler“ in den Parlamenten zu hören, unbedeutende Abgeordnete ohne herausgehobene Funktion, die sich vielleicht durch besonders ausgefallene Vorschläge im Sommerloch für einen kurzen Moment ein wenig Aufmerksamkeit verschaffen wollten; und dann doch nur Spott und Hohn ernteten. Doch wer sind diese Hinterbänkler eigentlich? Und wer legt fest, wo die Grenze zwischen Politprominenz und Hinterbank endet?

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Take Five – panaschieren und kumulieren

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Superwahljahr 2011, Theorie     Comments 2 Kommentare
Feb
8

Als wenn das Wahlrecht nicht schon kompliziert genug wäre, haben am 20. Februar die Hamburger WählerInnen (und auch die NichtwählerInnen) die Möglichkeit, ihre Stimmen auf Personen zu verteilen. Diese Stimmenverteilung nennt man panaschieren, also durchmischen und kumulieren (häufen).

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Komm ich jetzt ins Fernsehen? Das Leiden von Politik und Medien

Geschrieben Geschrieben von Matti Nedoma in Meinung, Superwahljahr 2011     Comments 1 Kommentar
Feb
7

Zeitungen, Fernsehen, Twitter, Facebook, Blogs – Willkommen im Informationszeitalter. Nie zuvor war es einfacher an Nachrichten in kurzer Zeit zu kommen als heute. Wer möchte, kann rund um die Uhr auf vielfältige Art und Weise Informationen zu allen denkbaren Themen finden. Wie werde ich ein guter Liebhaber? Wer macht die widerwärtigste Dschungelprüfung? Was kostet eigentlich Stuttgart 21? Die Dichte an Meldungen nimmt stetig zu. Eigentlich eine gute Nachricht. Informationen schaffen schließlich Transparenz. Doch wie beeinflusst das Medienzeitalter die Politik?

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“Und Nu?” – Politische Aussage gleich Null?

Geschrieben Geschrieben von Martin Reiher in Meinung, Superwahljahr 2011     Comments 3 Kommentare
Feb
6

Bei manchem Wahlplakat fragt man sich ja schon, was sich die Erfinder dabei gedacht haben. Die CDU Hamburg hat mit ihrer Kampagne den Vogel abgeschossen und man weiß nicht so recht, was uns die Hamburger Christdemokraten damit sagen wollen. Auch wenn Wahlplakate scheinbar bei allen Parteien nicht so recht zum Transport von politischen Botschaften genutzt werden (der SPD-Herausforderer Olaf Scholz schreibt einfach nur “Vernunft”) sollte man doch zumindest ein Mindestmaß an Vernunft walten lassen.