Alle Artikel zu Über uns

Wir sind wieder da!

Geschrieben Geschrieben von Jana Stecher in Superwahljahr 2011, Über uns     Comments 1 Kommentar
Feb
4

Mit der Bundestagswahl 2009 sind wir verschwunden. Über ein Jahr haben wir uns versteckt. Die schlechte Wahlbeteiligung könnte ein Grund gewesen sein. War es ein bisschen. Aber eigentlich ist uns die Puste ausgegangen. Wir sind zu neunt gestartet und übrig blieben drei Wahlschlepper. Ein Jahr haben wir uns ausgeruht, uns verliebt, gearbeitet, Kinder bekommen, geheiratet … halt das gemacht, was die meisten Deutschen machen, sich auf sein eigenes Leben konzentrieren.

Nun ist es Zeit für ein Comeback. 2011 wird wieder viel gewählt und diese Regierungen in Bund und Ländern verdienen es, zu wissen, woran sie sind (oder auch nicht). Seine Meinung sagen, fängt mit Wählen an und glaubt man der aktuellen „Wut-Bürger-Bewegung„, haben die Deutschen endlich wieder eine Meinung.

Sommerloch bei den Wahlschleppern

Geschrieben Geschrieben von Jana Stecher in Über uns     Comments Keine Kommentare
Jul
27
Wahlschlepper hat die Frühjahrsmüdigkeit gepackt

Wahlschlepper im Sommerloch

Jaja, schon war die Europa-Wahl vorbei, wurde es auch hier ruhiger. Aber ganz ehrlich nach dieser miesen Wahltbeiteiligung war es auch hart, sich wieder aufzuraffen.

Der ein oder andere Zweifel überfiel einen auch schon mal. Macht es wirklich Sinn wählen zu gehen?

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Wo sind all die Wahlschlepper hin?

Geschrieben Geschrieben von Jana Stecher in Über uns     Comments 3 Kommentare
Apr
13
Wahlschlepper hat die Frühjahrsmüdigkeit gepackt

Wahlschlepper hat die Frühjahrsmüdigkeit gepackt

Seit einigen Wochen ist es hier still geworden: kein neuer Artikel, keine Meldungen in Twitter. Wo sind sie hin die Wahlschlepper? Ist ihre Mission so schwer, dass sie nun doch schon nach so kurzer Zeit aufgegeben haben? Haben sie sich gar verschleppt?

Vor zwei Monaten startete unsere Initiative mit dem Ziel im Superwahljahr den ein oder anderen mehr zum Wählen-Gehen zu bewegen. Am Anfang war alles ganz einfach: Mitstreiter waren schnell gefunden, eine Webseite war schnell gebaut, die ersten Artikel schüttelten wir aus dem Handgelenk. Andere wurden auf uns aufmerksam und wir wurden kommentiert,
zitiert und sogar interviewt.

Nun ist es schon eine ganze Weile ruhig um die Wahlschlepper. Ein paar Nutzer verirren sich noch auf diese Seite,  aber gehen enttäuscht wieder, da sich nichts Neues tut. „Also, waren es alles nur schöne Worte und viel heiße Luft?!“, mag der Eine denken.

Ja, so eine private Initiative neben normalem Agentur-Job am Leben zu erhalten ist schwer. Noch schwerer, wenn man beruflich und privat eine Menge ungeplante Hürden nehmen muss. Das ist jetzt aber überwunden und es kann weiter gehen.

Also seid gespannt, was sich hier noch alles tut. Und nicht nur im Netz geht es weiter. Die Wahlschlepper sind nun  auch draußen auf Mission unterwegs und werden darüber hier berichten. Das Wiederkommen soll sich wieder lohnen!

Wahlschlepper in der Geschichte

Geschrieben Geschrieben von Volker Davids in Über uns     Comments Keine Kommentare
Feb
1

Wir nennen uns Wahlschlepper, obwohl der Begriff historisch betrachtet negativ besetzt ist.

Ob in den USA, dem dritten Reich oder der DDR, Wahlschlepper wurden eingesetzt, Bürger an die Wahlurne zu bringen.

In den USA soll Edgar Allan Poe Opfer von Wahlschlepper geworden sein. Zu Poes Zeiten war es durchaus üblich, dass Banden Wähler mit Alkohol abfüllten und an die Wahlurne zerrten, wo sie dann – auch mehrmals – ihr Kreuz für die gewünschten Kandidaten machen mussten.

Auch im Deutschland des frühen zwanzigsten Jahrhunderts waren Wahlschlepper üblich, um an Stimmen zu gelangen. Schon vor der Weimarer Republik wurden Wahlschlepper eingesetzt. So zum Beispiel Dr. jur. Reinhold Maier, der sich vor dem 1. Weltkrieg „seine ersten politischen Sporen“ als Wahlschepper verdiente, 1939 nach England floh und 1945 von dem Amerikaner als erste Ministerpräsident von Baden Württemberg eingesetzt wurde.

Wahlschlepper gehörten im Nationalsozialismus wie in der DDR zum Wahlalltag. Sie hatten sicherzustellen, dass zum einen ausreichend Bürger zur Wahl gingen, zum anderen die NSDAP und die SED die nötigen erwünschten Ergebnisse erzielten.

In den USA fand man Mitte des letzten Jahrhunderts Wahlschlepper bei den sogenannten „Dritten Parteien“ – kleinere Parteien, die gegen die Republikaner und Demokraten antraten . Sie gehörten zu den „Parteimaschinen“ gut positionierter „Bosse“ in der Verwaltung, die mit der Vergabe von Jobs die Loyalität ihrer „Wähler“ sicherten.

So hatte die sogenannte Tweed-Maschine in New York City etwa 12 000 Anhänger in städtischen Ämtern untergebracht, allein knapp 900 in der Marktüberwachungsbehörde, von denen allerdings in Wahlkampfzeiten nur etwa 40 an ihrem Arbeitsplatz anwesend waren. Die anderen arbeiteten als Wahlschlepper, sorgten auf jeden Fall dafür, daß das Wahlergebnis am Wahlabend „stimmte“. (Die Welt)

Doch das waren die Wahlschlepper von damals. Für uns geht es nicht darum, euch in irgendeiner Form dazu zu drängen, wählen zu gehen.
Wir wollen nur drüber reden!

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