Alle Artikel mit dem Tag digital

Wahl und klick

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Superwahljahr 2009     Comments Keine Kommentare
Mai
12
Linktipps

Linktipps

Seit Anfang des Jahres hören wir nun immerwieder dieses Wort. Es gibt keinen Tag ohne dieses Wort. Im Fernsehen, Magazinen, Zeitungen und im Internet. Auf den Straßen hört man es tuscheln und es gibt schon Songs darüber. Im SuperWAHLjahr 2009 ist die „Wahlomanie“ ausgebrochen.

Das Internet ist dabei die größte Droge, wenn man sich Informationen über Wahlen holen möchte. Man lässt nichts unversucht – wir googlen, klicken uns durch die Webseiten und googlen wieder. Jeder will mehr von der Droge. Die Wahlschlepper konnten sich dem auch nicht entziehen und sind zum „Dealer“ für Wahlinformationen geworden und wollen immer mehr süchtig machen. In nun fast fünf Monaten seit unserem Launch ist viel passiert in der „Internet-Wahlszene“.

Wir haben uns umgeschaut und ein paar der Links zusammengestellt, die man ruhig mal anklicken kann. Alle haben etwas gemeinsam – sie wollen aufklären, mobilisieren, politisieren, informieren und wahlomisieren im Superwahljahr 2009.

mehr dazu

ProEthik – ProReli – ProWahlen?

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Superwahljahr 2009     Comments Keine Kommentare
Apr
27
Nur wenige haben es bis in die Wahlkabine geschafft.

Nur wenige haben es bis in die Wahlkabine geschafft.

Wahlverdruss auch bei Volksentscheid in Berlin

In Berlin war gestern Wahltag. Diesmal ging es nicht um den Bundestag, Europa oder irgendwelche Kanzlerkandidaten, sondern um eine klare Frage zur Bildung.

Soll Religion zu einem Wahlpflichtfach werden oder soll alles so bleiben wie es ist.

mehr dazu

Frage und Antwort mit Oskar Lafontaine

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Meinung     Comments Keine Kommentare
Apr
22
Wahlschlepper

Wahlschlepper

Diesen Donnerstag (23. April) zwischen 13.00 – 13.30 veranstalten die ARD mit Unterstützung von politik-digital.de einen Videochat mit Oskar Lafontaine von der Partei die.LINKE . Wir wollen die Möglichkeit nutzen und Herrn Lafontaine eine Frage zur Wahlbeteiligung stellen (s.u.).

Hier gehts zur Frage

„Fühlen sich die Politiker mit soviel Nichtwählern in Deutschland noch legitmiert als Volksvertreter? Wie können die Politiker eine hohe Wahlbeteiligung unterstützen“

Damit die Frage gestellt wird, brauchen wir Eure Unterstützung. Votet für die Frage damit Sie von den TOP 10 zu den TOP 5 aufrückt. Sie ist bereits unter den beliebtesten Fragen. Wir werden selbstverständlich alles kommentieren, wie Herr Lafontaine auf die Frage antwortet.

Keine Sorge andere Politiker werden ebenfalls zum Zug kommen. Liegt Euch auch mal eine Frage auf den Herzen zum Thema: Wahlbeteiligung oder Nichtwähler – dann schreibt uns:

info@wahlschlepper.net

Kommentiert, twittert oder blogt uns die Fragen – es soll nichts ungesagt bleiben.

Also, schleppt Euch zur Abstimmung und seit gespannt auf die Antwort.

“Piraten sind normale Bürger”

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Meinung     Comments Keine Kommentare
Apr
14
Wahlschlepper Twitter Interview mit der Piratenpartei

Wahlschlepper Twitter Interview mit der Piratenpartei

Was macht ein Pirat, wie Captain Jack Sparrow in einer politischen Partei? Dieser Frage wollten die Wahlschlepper auf den Grund gehen. Am 01. März interviewten wir per Twitter die Piratenpartei zu ihren Wahlzielen, zum Thema Politik im Internet und woran es liegt, dass die Wahlbeteiligung in Deutschland so niedrig ist.

mehr dazu

Das Wahlschlepper Twitter-Interview mit Norbert Hense

Geschrieben Geschrieben von Jana Stecher in Meinung     Comments 2 Kommentare
Feb
22
Wahlschlepper Twitter-Interview mit Norbert Hense

Wahlschlepper Twitter-Interview mit Norbert Hense

Immer mehr Politiker und solche, die es werden wollen, haben das Internet als die „Wahlkampf-Wunderwaffe“ entdeckt. Daher verfolgen wir mit Interesse, dass immer mehr politisch geprägte Twitter-Accounts auftauchen.

Daher möchten wir schon jetzt die Gelegenheit nutzen, per Twitter einige der Kandidaten zu befragen. Wir begannen mit einem Interview mit Norbert Hense am Montag 16. Februar.

Norbert ist 18 Jahre jung und hat sich zum Ziel gesetzt, parteilos für mehr Volksentscheide einzutreten. Wir befragten ihn, was man gegen die sinkende Wahlbeteiligung tun kann und wie Twitter im Wahlkampf helfen kann. Übrigens ist der Gegenkandidat von Norbert kein Geringerer als Dr. Wolfgang Schäuble.


„Man muss Politik greifbar und erlebbar machen.“

Wahlschlepper beim Twitter Interview

Stotti, Jana und Björn beim Interview. Foto aufgenommen von Christian.

Wahlschlepper: Hallo, warum nutzt du eigentlich Twitter?

Norbert Hense: So kann man am schnellsten Nachrichten verteilen. Auch kann man mit den Menschen ins Gespräch kommen.

Wahlschlepper: Was erhoffst du dir durch Twitter in Bezug auf deine Kandidatur für die Europa-Wahl?

Norbert Hense: Europa betrifft alle. Und mit Twitter kann man alle erreichen. Jeder kann mitlesen ohne komplizierte Anmeldung.

Wahlschlepper: Du bist ja sehr politisch. Warum aber in keiner Partei Mitglied?

Norbert Hense: Ich kann mich mit keiner Partei zu 100% identifizieren. Außerdem bin ich so freier in meinen Entscheidungen.

Wahlschlepper: Was willst du denn anders machen, als die großen Parteien, um die (Nicht-)Wähler zu erreichen?

Norbert Hense: Ich biete ihnen die Möglichkeit mit mir gemeinsam Politik zu machen. Das vergessen die Parteien leider zu oft.

Wahlschlepper: Siehst du deine Chance bei den Nicht-Wählern? Davon gibt es ja gerade bei der Europawahl genug.

Norbert Hense: Am ehesten bei denen. Denn dort finden sich die meisten Menschen, die die fehlende Demokratie der EU bemängeln.

Wahlschlepper: Was fehlt denn in der Demokratie der EU? Welche Mittel siehst du, um das zu ändern?

Norbert Hense: Das viele Entscheidungen von sehr wenigen getroffen werden. Gegenmittel: Volksentscheide auch für Europa!

Wahlschlepper: Wie stellst du dir denn Volksentscheide für Europa vor: 27 Länder mit ca 400 Mio Wählern und zu welchen Themen?

Norbert Hense: Dreistufige Volksgesetzgebung mit entsprechend fairen Hürden. Zu allen Themen, wenn die Bürger es wollen.

Wahlschlepper: Heißt das konkret, dass wir dann jeden Sonntag wählen gehen dürfen? Ist das gut für die Wahlbeteiligung?

Norbert Hense: Heißt es nicht. Wenn ein Volksentscheid droht, lenken die Regierungen oft schon ein.

Wahlschlepper: Aber du bist doch für mehr Volksentscheide? Dann müsste man ja auch mehr wählen gehen, oder?

Norbert Hense: Ich bin nicht für mehr Volksentscheide, sondern dafür, dass überhaupt einmal Volksentscheide möglich sind.

Wahlschlepper:Über welche Themen für Europa sollten wir denn abstimmen?

Norbert Hense: Sobald viele Menschen ein Thema so nicht haben wollen, wie es beschlossen wurde, müssen sie eingreifen können.

Wahlschlepper:Welches Thema ganz konkret schwebt dir denn für einen Europa-Volksentscheid vor?

Norbert Hense: Aktuell wäre der EU-Vertrag oder Pestizide. Auch Überwachungsmaßnahmen könnten Inhalt sein.

Wahlschlepper: Wie glaubst du, dass man junge Leute, zu diesen Themen zum Wählengehen bewegen kann?

Norbert Hense: Mit mehr Bürgerbeteiligung kann man viel erreichen. Man muss Politik greifbar und erlebbar machen.

Wahlschlepper: Wie würdest du als EU-Abgeordneter Politik greifbar machen?

Norbert Hense: Indem ich mich für direkte Demokratie einsetze und die Bürgerstimmen in meine Entscheidungen mit einbeziehe.

Wahlschlepper: Was ist für dich das Spannendste in deinem Wahlkampf?

Norbert Hense:Noch ist kein richtiger Wahlkampf, deshalb ist bis jetzt das Spannendste mit interessanten Leuten zu reden.

Wahlschlepper: Wie finden das denn deine Freunde, dass du dich so sehr politisch engagierst?

Norbert Hense: Eher neutral. Unterschrieben haben sie, aber das wars auch schon. Mal schauen was ich noch „wecken“ kann.

Wahlschlepper: Aber gehen deine Freunde denn wenigstens wählen?

Norbert Hense: Sind alles Erstwähler und ich hoffe, dass sie gehen und natürlich für mich stimmen ;o).

Wahlschlepper: Das wünschen wir dir. Viel Erfolg beim Wahlkampf 2009. Vielen Dank für deine Zeit.

Das Interview führten Björn Stecher, Christian Engelland und Jana Purucker.


Wer alle Neuigkeiten von Norbert verfolgen will, findet ihn in Twitter als @norberthense

Mehr Wahlbeteiligung durch Internetwahl

Geschrieben Geschrieben von Björn Stecher in Meinung, Superwahljahr 2009     Comments 3 Kommentare
Feb
2
Bringt eVoting eine höhere Wahlbeteiligung?

Bringt eVoting eine höhere Wahlbeteiligung?

Eine Frage, die sich die wahlschlepper und die gesamte politische Öffentlichkeit  stellt,  mit welchen Mitteln können wir die Wahlbeteiligung in Deutschland erhöhen. Neben der allgemeinen Politikverdrossenheit, kann der Prozess der Stimmabgabe auch hinderlich für viele Stimmen sein. Ist der Wahlakt heute noch zeitgemäß? Können wir mit neuen Formen der Stimmabgabe den Wahlgang attraktiver machen? Wie wäre es z.B. mit nett aussehenden Mädels als Wahlhelferinnen?

Oder ist vielleicht der Weg zur Wahlurne zu beschwerlich? Das Stichwort heißt Internetwahl oder auch eVoting. Mit einem Klick hätten wir die Möglichkeit zum Wahlabend unsere Stimme abzugeben. Die elektronische Stimmabgabe kann örtlich gebunden sein, so wie es mit Wahlcomputern in den USA der Fall ist. Diese Form ist in Deutschland sehr umstritten. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich damit schon beschäftigt.

Eine andere Form ist die Stimmabgabe via SMS, wie es die Bürger von Estland zur Europawahl versuchen wollen. Eine Stimmabgabe über das Internet, wäre auch möglich. Wie das aussehen soll, weiß eigentlich noch keiner, aber die politischen Parteien bemühen sich um Lösungen und haben es auf ihre To-Do-Liste gesetzt.
Wenn es um die Form der Internetwahl geht, muss man sich bspw. auch die Frage stellen, wer wirklich Zugang zum Internet hat und wer sich dort über Politik informiert.  Der wahlschlepper Jan hat das schon mal analysiert.
Steigert denn aber die digitale Stimmabgabe auch die Wahlbeteiligung oder brauchen wir einfach nur attraktive Wahlhelferinnen und Wahlhelfer?