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	<title>wahlschlepper &#187; Jugendverbände</title>
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	<description>Eine Initiative für mehr Wahlbeteiligung in Deutschland</description>
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		<title>Jugendverbände der Parteien Teil IV – Die GRÜNE JUGEND</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Stecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendverbände]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur gelebte Demokratie kann funktionieren. Junge Menschen für Politik zu begeistern ist oft schwer. Dafür gibt es Gründe – aber auch Lösungen. Ein Artikel von Kathrin Henneberger, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND Jugendliche wollen wir politisieren, aufrütteln und ihnen begreiflich machen, dass es bei dieser Wahl um ihre Zukunft geht. Politik, das ist mehr als graue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1039" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><img class="size-medium wp-image-1039 " title="Kathrin Spunk Sprecherin der Grünen Jugend" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/kathrinSPUNK-231x300.jpg" alt="Kathrin Spunk Sprecherin der Grünen Jugend" width="231" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kathrin Henneberger Sprecherin der Grünen Jugend</p></div>
<p><strong>Nur gelebte Demokratie kann funktionieren. </strong></p>
<p>Junge Menschen für Politik zu begeistern ist oft schwer. Dafür gibt es Gründe – aber auch Lösungen. Ein Artikel von <a href="http://www.gruene-jugend.de/personen/henneberger.html" target="_blank">Kathrin Henneberger</a>, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND</p>
<p><span id="more-1038"></span>Jugendliche wollen wir politisieren, aufrütteln und ihnen begreiflich machen, dass es bei dieser Wahl um ihre Zukunft geht. Politik, das ist mehr als graue Männer irgendwo in Berlin. Politik beeinflusst unser ganzes alltägliches Leben. Und wenn wir dieses ändern wollen, wenn wir z.B. Studiengebühren abschaffen, Zensurgesetze im Internet rückgängig und Marihuana legalisieren wollen, dann müssen gerade die Jugendlichen aktiv werden und eine neue gerechtere Gesellschaft einfordern.</p>
<p>Während der Europawahl war ich auf einigen Podiumsdiskussionen. Selten erlebte ich eine gelangweilte Stimmung. Angespannt lauschten die Jugendlichen, wenn es um ihre Themen und um ihre Zukunft ging. Manchmal laut am Applaudieren, manchmal pöbelnd grölend kommentierten sie die Aussagen der PolitikerInnen.</p>
<p>Das Interesse ist bei vielen da. Aber wirklich wählen gehen, wirklich selber politisch aktiv werden, das ist ein Schritt, den die wenigsten gehen. Dafür gibt es auch Gründe, die meist nicht bei den Jugendlichen selber, sondern beim gesellschaftlichen System zu finden sind.</p>
<p>Egal, ob in der Familie oder in der Schule: Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen werden die Jugendlichen ausgeschlossen. Demokratische Mitbestimmung ist nicht erwünscht. Viele SchülerInnen erleben sehr schnell als Klassensprecherin oder in der SchülerInnenvertretung, dass ihr Wunsch nach Mitsprache stark eingegrenzt ist. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele von LehrerInnen, die ihre SchülerInnen gezielt fördern. Aber diese bilden leider immer noch eine seltene Ausnahme.</p>
<p>Der Leistungsdruck, der in der Schule, Uni und in der Ausbildung immer stärker wird, hindert viele junge Menschen zudem daran politisch oder auch sonst ehrenamtlich aktiv zu werden. Sich als EhrenamtlicheR einzumischen wird immer schwerer. Wer aber als junger Mensch nicht lernt sich auch freiwillig zu engagieren, die/ der wird dies auch als ErwachseneR selten tun. Eine konkrete Forderung von uns ist deswegen auch, das Wahlalter abzuschaffen. Die jungen Menschen sollen frei entscheiden können ab wann sie wählen wollen. Sie sollen das Recht erhalten, wählen gehen zu können- wie jeder andere Mensch auch. Egal, ob sie von diesem Recht mit neun, zwölf oder vielleicht mit zwanzig Jahren Gebrauch machen. Wer ein Wahlrecht hat, der beschäftigt sich auch mehr und viel früher mit politischen Themen.</p>
<p>Als <a href="http://www.gruene-jugend.de/" target="_blank">GRÜNE JUGEND</a> versuchen wir politische Bildungsarbeit zu leisten und mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Wir wollen sie mit unseren Inhalten aufrütteln, denn gerade jetzt, in Zeiten der Wirtschafts-, Klima-, und Hungerkrise geht es um unsere Zukunft.</p>
<p>Mit pfiffigen Aktionen machen wir auf der Straße auf die Wahl aufmerksam. Wir haben zu unseren Themen verschiedene Flyer, Broschüren, Zeitungen und Give-Aways produziert. Im Internet sind wir präsent und versuchen, die Jugendlichen da zu erreichen, wo sie sind, nämlich in Communities wie Facebook, StudiVZ etc. Am liebsten gehe ich direkt in die Schulen, nicht nur um auf Podiumsdiskussionen zu sitzen, sondern besonders, um mit den SchülerInnen direkt ins Gespräch zu kommen. Aber wir gehen auch in Parks, an die Seen, organisieren „Nachtwahlstände“ (Infostände, nur in der Nacht und in den Stadtvierteln, wo viele Leute unterwegs sind) und gehen auf Kneipentouren.</p>
<p>Wir geben unser bestes, aber bevor sich die Gesellschaft nicht ändert, werden viele Menschen schon mit jungen Jahren politik- und demokratieverdrossen.</p>


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<li><a href='http://www.wahlschlepper.net/jugendverbaende-linksjugend-solid/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Jugendverbände der Parteien Teil III – Die linksjugend ['solid']'>Jugendverbände der Parteien Teil III – Die linksjugend ['solid']</a></li>
<li><a href='http://www.wahlschlepper.net/waehlen-mit-16/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wählen mit 16'>Wählen mit 16</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jugendverbände der Parteien Teil III – Die linksjugend [&#039;solid&#039;]</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Stecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht weiter mit unserer Befragung der Jugendverbände der Parteien. Heute kommt Björn Buschbeck zu Wort. Er ist Mitglied im Bundessprecher_innenrat der linksjugend['solid], dem Jugendverband der LINKEn. Niedrige Wahlbeteiligungen kommen nicht von irgendwoher. Wenn schon am Morgen der Blick in die Zeitung beweist, dass die großen Parteien in ihrer Politik jenseits von Wahlversprechen kaum mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_995" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/buschbeck_solid.jpg"><img class="size-medium wp-image-995" title="Björn Buschbeck vom Bundessprecher_innenrat der linksjugend['solid]" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/buschbeck_solid-225x300.jpg" alt="Björn Buschbeck " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Björn Buschbeck vom Bundessprecher_innenrat der Linksjugend solid</p></div>Es geht weiter mit unserer Befragung der Jugendverbände der Parteien. Heute kommt Björn Buschbeck zu Wort. Er ist Mitglied im Bundessprecher_innenrat der <a href="http://www.linksjugend-solid.de/home/" target="_blank">linksjugend['solid]</a>, dem Jugendverband der LINKEn.</p>
<h2><span id="more-994"></span></h2>
<h2>Niedrige Wahlbeteiligungen kommen nicht von irgendwoher.</h2>
<p>Wenn schon am Morgen der Blick in die Zeitung beweist, dass die großen Parteien in ihrer Politik jenseits von Wahlversprechen kaum mehr Unterschiede zeigen – klar, dass das Wählen vielen dann sinnlos vorkommt.</p>
<p>Gerade Jugendliche fühlen sich oft von der Politik alleine gelassen, und das zu Recht. Massive Einschnitte im  Bildungssystem, die beschissene Situation auf dem Arbeitsmarkt, kaum Freiräume, die Jugendliche selbst gestalten und organisieren können – die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen. Nach einer gefühlt endlos langen Zeit verfehlter Politik rächt man sich als Jugendliche_r durch Desinteresse.</p>
<p>Aber Politik muss nicht langweilig, sinnlos und panne sein. Wenn das Wort Politik bedeutet, echte Veränderungen zu bewirken zu können, wird das Interesse daran steigen – gerade unter Jugendlichen. Und da ist der Punkt, an dem wir als linksjugend['solid] ansetzen müssen: Das Problem ist nicht das Desinteresse der Bevölkerung, das Problem ist die Politik, die dieses Desinteresse hervorruft. Für uns heißt junge Leute für politisches Engagement zu motivieren, einen anderen Weg in der Politik aufzuzeigen, der es ermöglicht, dass ihre Interessen vertreten und ihre Bedürfnisse erfüllt werden.</p>
<p>Politik wirkt gerade deshalb oft so weit vom „echten Leben“ entfernt, weil die Möglichkeiten, sich tatsächlich in Entscheidungsprozesse einzubringen, stark begrenzt sind. Deshalb muss politische Partizipation immer und überall stattfinden können – auch jenseits von Wahlen.</p>
<p>Schulen, Unis, Ausbildungsbetriebe und andere Bereiche im Jugendlicher müssen demokratisch organisiert werden. Wenn Menschen dazu ermächtigt sind, ihr Leben tatsächlich selbst zu gestalten, wird Politik einen ganz anderen Stellenwert in ihrem Leben bekommen.</p>
<p>Um größere Teile der Bevölkerung dazu zu bekommen, wählen zu gehen oder – noch viel besser &#8211; sich politisch zu engagieren, braucht es zuerst einmal eine Politik, in der echte Veränderungen möglich und gewünscht sind. Eine Politik, die sich konkret mit den Lebensrealitäten und Problemen der Wähler_innen beschäftigt, anstatt Banken zu retten und Großkonzernen ihre Profite zu sichern.</p>


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		<title>Jugendverbände der Parteien Teil II: Die Jungen Liberalen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 10:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Reiher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Was machen eigentlich die Jugendverbände der Parteien im Wahlkampf? Sie haben den besseren Draht zu Jugendlichen und sind die Plattform für den politischen Nachwuchs. Einer ihrer Aufgaben ist es gegen die zunehmende Teilnahmslosigkeit in der Politik anzukämpfen. Oder ist es vielleicht doch anders als wir denken. Die Wahlschlepper haben mal bei den Jugendverbänden der Parteien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_990" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-990" title="Johannes Vogel" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/thema01.jpg" alt="thema01" width="300" height="201" /><p class="wp-caption-text">Der Bundesvorsitzende der JuLis Johannes Vogel</p></div>
<p>Was machen eigentlich die Jugendverbände der Parteien im Wahlkampf? Sie haben den besseren Draht zu Jugendlichen und sind die Plattform für den politischen Nachwuchs. Einer ihrer Aufgaben ist es gegen die zunehmende Teilnahmslosigkeit in der Politik anzukämpfen. Oder ist es vielleicht doch anders als wir denken. Die Wahlschlepper haben mal bei den Jugendverbänden der Parteien nachgefragt. Was machen Sie eigentlich gegen die Politikverdrossenheit und wie mobilisieren sie die jungen Wähler. Zu Wort kommen die jeweiligen Vorsitzenden der Jugendverbände.</p>
<p>In der zweiten Folge schreibt für uns <a href="http://www.johannes-vogel.de/" target="_blank">Johannes Vogel</a>,  Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen (<a href="http://www.julis.de/" target="_blank">JuLis</a>).</p>
<p><span id="more-984"></span><strong>Was können die Jugendorganisation der Parteien zur höheren Wahlbeteiligung beitragen?</strong></p>
<p>Manchmal hört man Menschen auf der Straße sagen: „Politik interessiert mich nicht, damit hab ich ja nichts zu tun!“ Das ist gerade für junge Menschen falsch: Gibt es nachts noch einen Bus aus der Innenstadt nach Hause? Mache ich nach zwölf oder nach dreizehn Jahren Abitur und an welcher Schulform? Kann der Staat das Internet zensieren oder zum Beispiel kontrollieren wen ich wann wo von meinem Handy aus angerufen habe? Politische Entscheidungen aller Ebenen betreffen ganz konkret unser tägliches Leben! Und gerade die Jungen sind hier gefragt, denn wenn wir uns nicht einmischen, dann entscheiden andere für uns und im Zweifel dann genau so, wie wir es eigentlich nicht wollen.</p>
<p>„Politik“ ist dabei nichts anderes als die Mitgestaltung der Gesellschaft in der wir leben. Das fängt schon im Kleinen an, als Jugendwart im Fußballverein, beim Zivildienst als Rettungssanitäter oder eben beim Engagement für eine politische Jugendorganisation. Dass sich politisches Engagement auch lohnt und man wirklich etwas verändern kann, habe ich durch so ein alltägliches Beispiel selbst bereits früh erfahren: Als ich mit 16 Jahren nachts nach einer Party mit dem Bus nach Hause fahren wollte, musste ich feststellen: Da fährt kein Bus mehr. Nicht jetzt, und nicht bis zum nächsten Morgen. Ich dachte: Das muss sich ändern. Daher setzte ich das Thema bei den Jungen Liberalen auf die Agenda und wir blieben dran. Andere kamen hinzu und langsam aber sicher bewegte sich etwas. Vor wenigen Jahren konnte ich dann im Kreistag selbst meine Hand  für das Projekt heben und heute fährt dort ein Nachtbus.</p>
<p>Als Jugendorganisation ist  es unsere Aufgabe, noch mehr Jugendliche davon zu überzeugen, dass es sich lohnt sich politisch zu engagieren und dass es einen Unterschied macht, ob und wen man wählt! Denn mit den Fehlern von heute müssen meine Generation und die nachfolgende morgen fertig werden. Wir sprechen junge Menschen da an, wo sie ohnehin sind, weil auch wir Junge Liberale ohnehin da sind: Deshalb diskutieren wir z.B. in Kneipen, machen Infostände bei Oberstufenpartys, sind auf der Computerspiele-Messe Gamescom vertreten und verteilen Festival-Flyer und Infomaterial etwa beim Festival in Wacken. Damit zeigen wir, dass nicht nur Anzugträger Politik machen, sondern ganz normale Jugendliche wie Du und ich. Politik und ihre Entscheidungen im Kleinen vor Ort wie im Großen auf Bundesebene gehen uns eben alle an. Jeder von uns kann etwas bewegen und jede einzelne Stimme ist wichtig!</p>
<p><strong>Deswegen ist unser Motto auch: Die Zukunft braucht Dich!</strong></p>


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