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	<title>wahlschlepper &#187; Web 2.0</title>
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	<description>Eine Initiative für mehr Wahlbeteiligung in Deutschland</description>
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		<title>Parteiendurcheinander im Web</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 16:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Breidbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Superwahljahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Wähler wird es im Internet nicht gerade einfach gemacht. Die Parteien toppen sich mit unterschiedlichsten Websites. Man könnte es so einfach haben, aber NEIN, jede Partei hat nicht nur eine Seite sondern für alles und jeden eine eigene Seite. Eine kleine Analyse zum CDU und SPD Webauftritt Die Webseiten der CDU Gehe ich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_658" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/klick.jpg"><img class="size-medium wp-image-658" title="Linktipps" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/klick-300x250.jpg" alt="Linktipps" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Linktipps</p></div>
<p>Dem Wähler wird es im Internet nicht gerade einfach gemacht. Die Parteien toppen sich mit unterschiedlichsten Websites. Man könnte es so einfach haben, aber NEIN, jede Partei hat nicht nur eine Seite sondern für alles und jeden eine eigene Seite.</p>
<p><strong>Eine kleine Analyse zum CDU und SPD Webauftritt</strong><br />
<span id="more-779"></span></p>
<h3>Die Webseiten der CDU</h3>
<p>Gehe ich auf die Seite <a href="http://www.cdu.de" target="_blank">www.cdu.de</a> komme ich auf das Kampagnenportal der CDU. Gut, übersichtlich, einfach gelöst. Aber dann: Möchte ich Informationen zur aktuellen Bundeskanzlerin werde ich auf ihre Seite <a href="http://www.angela-merkel.de" target="_blank">www.angela-merkel.de</a> verwiesen.</p>
<p><a href="http://www.cdu.de"><img class="size-medium wp-image-795 alignleft" title="Startseite von cdu.de" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/screen_cdu_de-300x184.jpg" alt="Startseite von cdu.de" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Dort werde ich darauf hingewiesen, dass Frau Merkel auch auf Facebook und MeinVZ zu finden ist. Auch die „Mitmachseite“ der Union ist wieder extern zu finden. Das teAM Deutschland ist unter <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank">www.team2009.de</a> zu finden. Schon der Name der Seite sagt mir, diese Seite wird nach der Wahl wieder abgeschafft. Schade, hier gibt es bestimmt Potential für mehr. Auch hier wieder Hinweise auf die Social Networks: Facebook, Twitter, Flickr, Wer-kennt-Wen, Myspace und natürlich Studi- und SchülerVZ. Natürlich dürfen auf dem Kampagnenportal Videos nicht fehlen. Aber, schon wieder eine neue Seite, diesmal auf YOUTUBE: <a href="http://www.youtube.com/cdutv?gl=DE&amp;hl=de" target="_blank">http://www.youtube.com/cdutv?gl=DE&amp;hl=de</a>Ach, bevor ich es vergesse: Mitglied kann man auch noch werden und zwar auf <a href="http://www.mitglied-werden.de/" target="_blank">www.mitglied-werden.de</a> Sehr einfach gehalten, übersichtlich. Leider schon wieder eine neue Seite.</p>
<p>Zuerst dachte ich, wenn ich <a href="http://www.cdu.de" target="_blank">www.cdu.de</a> eingebe, komme ich auf die eigentliche Parteiseite. Falsch gedacht! Wie gesagt, es öffnet sich eine Kampagnenseite. Um auf die eigentlichen Parteiauftritt zu kommen muss ich auf der Kampagnenseite oben auf „Parteiseite“ klicken.</p>
<h3>Die Webseiten der SPD</h3>
<p><a href="http://www.spd.de" target="_blank">www.spd.de</a> auch hier das Kampagnenportal. Auf den ersten Blick sehr gefällig. Nur leider wird es auch hier sehr schnell unübersichtlich. Ich kann mir also die Navigationsleiste einblenden lassen oder auch gleich eine alternative Startseite anzeigen lassen.</p>
<p><a href="http://www.spd.de"><img class="size-medium wp-image-794 alignleft" title="Startseite von spd.de" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/screen_spd_de-300x215.jpg" alt="Startseite von spd.de" width="300" height="215" /></a></p>
<p>Warum ist die Navigationsleiste nicht gleich integriert? Wenn ich Informationen möchte habe ich keine große Lust erst lange rumzuklicken. Und was soll die alternative Startseite? Konnte man sich nicht auf eine einigen? Natürlich sind auch wieder die Hinweise zu den verschiedenen Social Networks zu finden: StudiVZ, Facebook, Flickr, Youtube und natürlich Twitter dürfen nicht fehlen.</p>
<p>Frank-Walter Steinmeier hat selbstredend auch eine eigene Homepage: <a href="http://www.frankwaltersteinmeier.de/" target="_blank">www.frankwaltersteinmeier.de</a> Auch hier die Hinweise, wo Frank-Walter sonst noch zu finden ist: Facebook, StudiVZ, Flickr und Youtube</p>
<p>Ausserdem gibt es dann noch die Seite <a href="http://www.wahlkampf09.de/" target="_blank">www.wahlkampf09.de</a> Wieder eine Seite die nach der Bundestagswahl verschwinden wird. Und dann gibt es noch <a href="http://www.sozial-und-demokratisch.de/" target="_blank">www.sozial-und-demokratisch.de</a> Eine weitere Unterstützer Seite.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mit den Seiten der CDU und SPD kann man bestimmt mehrere Stunden verbringen. Möchte ich als Wähler dies um mich zu informieren? Nun, ich persönlich nicht. Ich möchte unkompliziert und schnell erfahren was die einzelne Partei eigentlich will!</p>
<p>Eine ausführliche Analyse ist auf Valentin Tomaschek´s Blog zu finden:</p>
<p>CDU <a href="http://www.valentin-tomaschek.de/falsche-facetten-bei-der-online-cdu/569/" target="_blank">http://www.valentin-tomaschek.de/falsche-facetten-bei-der-online-cdu/569/</a></p>
<p>SPD <a href="http://www.valentin-tomaschek.de/wahlkrampf-statt-wahlkampf-bei-der-online-spd/549/" target="_blank">http://www.valentin-tomaschek.de/wahlkrampf-statt-wahlkampf-bei-der-online-spd/549/</a></p>


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		<title>Kennst du eigentlich Twitter?</title>
		<link>http://www.wahlschlepper.net/kennst-eigentlich-twitter/</link>
		<comments>http://www.wahlschlepper.net/kennst-eigentlich-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 22:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Stecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[pc09]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Politcamp09 hat uns diskutieren lassen, ob es wirklich die Wunderwaffe für die Wählermobilisierung darstellt. Daher fragen wir doch einfach mal auf der Straße nach, was der &#8220;Bürger&#8221; so denkt &#8211; und zwar nicht der Bürger auf dem Politcamp09. Und da es fast an jeder Ecke um Twitter geht, hat Jan (aka PorNoKratie) nachgefragt. &#8220;Twittern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="420" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/5K8xNqtseaA&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5K8xNqtseaA&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="420" src="http://www.youtube.com/v/5K8xNqtseaA&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/5K8xNqtseaA&amp;hl=de&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>Das Politcamp09 hat uns diskutieren lassen, ob es wirklich die Wunderwaffe für die Wählermobilisierung darstellt. Daher fragen wir doch einfach mal auf der Straße nach, was der &#8220;Bürger&#8221; so denkt &#8211; und zwar nicht der Bürger auf dem Politcamp09. Und da es fast an jeder Ecke um Twitter geht, hat Jan (aka PorNoKratie) nachgefragt.</p>
<p>&#8220;Twittern, Zwittern???? &#8230;. &#8221;</p>
<p>Liebe Politik-Internet-Menschen bevor ihr eure Wahlkampfstrategie komplett auf&#8217;s Internet auslegt, fragt doch mal auf der Straße nach, ob die Medien, in die ihr so viel Geld und Zeit investiert überhaupt bekannt sind.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>ProEthik – ProReli – ProWahlen?</title>
		<link>http://www.wahlschlepper.net/proethik-proreli-prowahlen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Stecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Superwahljahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz-Zehlendorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[In Berlin war gestern Wahltag. Diesmal ging es nicht um den Bundestag, Europa oder den Abbau von Flughäfen sondern um eineklare Frage zur Bildung. Soll Religion zu einem Wahlpflichtfach werden oder soll alles so bleiben wie es ist. Denn derzeit ist nur das Fach Ethik Pflicht und zusätzlich können die Berliner Schüler das Fach Religion hinzuwählen. Ethik wurde vor drei Jahren vom Rot-Roten Berliner Senat eingeführt. Gegen das Pflichtfach regte sich vor allem bei der CDU und FDP großer Widerstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_458" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><a rel="attachment wp-att-458" href="http://www.wahlschlepper.net/proethik-proreli-prowahlen/berlin_ethik_reli/"><img class="size-medium wp-image-458" title="berlin_pro_reli" src="http://www.wahlschlepper.net/wp-content/uploads/berlin_ethik_reli-263x300.jpg" alt="Nur wenige haben es bis in die Wahlkabine geschafft." width="263" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nur wenige haben es bis in die Wahlkabine geschafft.</p></div>
<h3>Wahlverdruss auch bei Volksentscheid in Berlin</h3>
<p>In Berlin war gestern Wahltag. Diesmal ging es nicht um den Bundestag, Europa oder irgendwelche Kanzlerkandidaten, sondern um eine klare Frage zur Bildung.</p>
<p>Soll Religion zu einem Wahlpflichtfach werden oder soll alles so bleiben wie es ist.</p>
<p><span id="more-446"></span>Derzeit ist nur das Fach Ethik Pflicht und zusätzlich können die Berliner Schüler das Fach Religion hinzuwählen. Ethik wurde vor drei Jahren vom Rot-Roten Berliner Senat eingeführt. Gegen das Pflichtfach regte sich vor allem bei der CDU und FDP großer Widerstand. Es kam zum Volksbegehren (<a href="#wiki">Wahlschlepper wiki</a>)</p>
<h3>Ergebnis des Volksbegehrens</h3>
<p>An der Abstimmung beteiligten sich 29,2 Prozent der Wahlberechtigten, dass sind 713.228 Berliner. Mit &#8220;Ja&#8221; stimmten 48,5 Prozent der Teilnehmer, &#8220;Nein&#8221; kreuzten 51,3 Prozent an. Das Ergebniss bestätigen einige Umfragen, insbesondere von <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/umfragen/berlin/art252,2775309" target="_blank">Tagesspiegel </a>und <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1057994/Volksentscheid_Pro_Reli_Wie_stimmen_Sie_ab.html" target="_blank">Morgenpost</a>. Zudem konnten die erforderlichen 25% der Ja-Stimmen von der Initiative Pro-Reli ebenfalls nicht erreicht werden. Somit bleibt alles beim Alten.</p>
<p>Die Wahlbeteiligung hatte auch unter den Volksbegehren einen Negativ-Rekord mit 29,2 Prozent. Beim Volksbegehren zur Schließung des Flughafen Tempelhofs lag die Beteiligung bei 36,1 Prozent.</p>
<p>Die höchste Wahlbeteiligung hatte übrigens wieder der Bezirk Steglitz/Zehlendorf mit 41,4 Prozent. Der Bezirk ist seiner regen Beteiligung an Wahlen wieder gerecht geworden. Denn auch zur Bundestags- und Europawahl liegt der <a href="http://www.wahlschlepper.net/erstwaehler_europawahl/" target="_blank">Bezirk </a>in Sachen Wahlbeteiligung ganz oben auf und das sogar bundesweit. Hingegen hat Marzahn/Hellersdorf die schlechteste Beteiligung erreicht. Alle Ergebnisse findet ihr&#8211;&gt; <a href="http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/framesets/ve-2009.htm" target="_blank">hier</a></p>
<h3>Pro Twitter &#8211; contra Wahlbeteiligung</h3>
<p>Die Wahlbeteiligung beim Volksbegehren &#8220;Pro Reli&#8221; war sehr gering. Große Unterschiede zu anderen Volksbegehren etwa zur Abstimmung zum Flughafen Tempelhof sind nicht deutlich geworden. Zu beiden Abstimmung gab es Sonnenschein und die Temperatur lagen ungefähr bei 20 Grad. Andere Einflussfaktoren, die den Wähler hätten beeinflussen können, waren nicht zu finden. Warum also lag die Wahlbeteiligung um fast 5 Prozent niedriger? Lag es am Thema?</p>
<p>Interessanterweise fanden die Randbezirke, wie  Marzahn/Hellersdorf, Lichtenberg, Treptow/Köpenick oder Pankow die Abstimmung über eine Schließung des Flughafen Tempelhof im gleichnamigen Bezirk für wichtiger als ihre Stimme für bildungspolitischen Angelegenheiten abzugeben, obwohl es sie doch eher betreffen müsste. Ist das Thema nicht interessanter und greifbarer als irgendein Flughafenstopp in einem anderen Bezirk? Vielleicht lassen sich aber keine Rückschlüsse aus dem Abstimmungsthema ziehen und es lag nur am allgemeiner Wahlverdruss.</p>
<h3>Onlinewahlkampf kann sinkende Wahlbeteiligung nicht verhindern!</h3>
<p>Gegen die niedrige Wahlbeteiligung konnte Twitter, youtube und sonstige Plattformen ebenfalls nichts ausrichten. Hier ein Tweet von <a href="http://twitter.com/pro_ethik/" target="_blank">@pro_ethik</a> und da ein Tweet von <a href="http://twitter.com/pro_reli" target="_blank">@pro_reli</a>. Beide hatten ungefähr gleich viele Follower. Es gab an die 450 Updates und auch auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tutX2Pasvwg" target="_blank">youtube hat Pro-Reli </a>seine Meinung gezeigt, gesungen und dargestellt. Es gab etliche Radioauftritte aus beiden Lagern und Fernsehauftritte. Natürlich wurde auch auf Facebook nicht verzichtet. Ergebnis: ca. 5 Prozent weniger Wahlbeteiligung. Können die hoch gehypten Instrumente des Social Media wirklich Einfluss nehmen auf die Wahlbeteiligung? Den Eindruck macht es erstmal nicht! Trotz der größeren Nutzung und Aktzeptanz als sie noch vor einem Jahr zu finden war.</p>
<h3>Nicht verzagen</h3>
<p>Für die Wahlbeteiligung war es wieder mal ein Rückschlag. Es scheint, als ob man sich zwar direkte Demokratie wünscht, aber so richtig mitmachen will keiner. Auch die neuen Instrumente, die die politischen Inhalte transportieren sollen, konnten den Effekt einer neuen &#8211; einer eDemokratie nicht  hervorrufen. Vielleicht sollte man stärker mobilisieren? Vielleicht aber auch Themen richtig an die Wähler kommunizieren. Politische Kommunikation ist nicht einfach und zu schnell verfängt man sich im Geschwafel der großen Politik und die eigentliche Message verpufft. Damit ALLE Wähler verstehen worum es geht &#8211; muss man vielleicht auch die politische Kommunikation  den unterschiedlichen Individuen anpassen. Reichen da Twitter und Facebook? Oder müssen nicht auch die Inhalte sich der &#8220;neuen Zeit&#8221; anpassen?</p>
<hr />
<h2><a name="wiki"></a>Wahlschlepper Wiki &#8211; Volksbegehren</h2>
<p>In Berlin gibt es ein <a href="http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/volksentscheid-2009-ProReli/Rechtsgrundlagen/Abstg.pdf" target="inhalt">Gesetz über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (Abstimmungsgesetz &#8211; AbstG)</a>. Es gibt also Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheide. Ja &#8211; Demokratie kann manchmal trocken sein dennoch  hier ein kleiner Exkurs:<a href="http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/volksentscheid-2009-ProReli/Rechtsgrundlagen/Abstg.pdf" target="inhalt"><br />
</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><strong>Volksinitiative</strong></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Volksinitiative ist der erste Schritt der dreistufigen Volksgesetzgebung zur Aufhebung oder Änderung von Gesetzen. Mit der Volksinitiative können Bürger politische Vorhaben ins Parlament einbringen. Sind dann die nötigen Unterschriften (mind. 20.000) vorhanden muss das Parlament den Antrag der Büger behandeln.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><strong>Volksbegehren</strong></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><span style="color: #000000;">Hier müssen nochmal mehr Stimmen gesammelt werden. Es ist meist der Weg zum Volksentscheid</span><strong>. </strong><span style="color: #000000;">Wird ein Volksbegehren beantragt, so benötigt man mind. 20.000 Stimmen. Damit ein Volksbegehren zuglassen wird müssen mind. 7 Prozent der Stimmberechtigten zustimmen. </span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><strong>Volksentscheid</strong></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;"><span style="color: #000000;">Ist ein Volksbegehren zugelassen,  kommt es zum Volksentscheid. Die Bürger können nun über den Gesetzentwurf abstimmen. Wer mehr als die Hälte der Stimmen mind. aber 25% auf sich und sein Volksentscheid vereinen kann  kann sich auf die Schulter klopfen und das Parlament in Berlin muss die Gesetzesänderung beschließen.</span><strong><br />
</strong></span></p>


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<li><a href='http://www.wahlschlepper.net/erstwaehler_europawahl/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erstwähler werden für die Europawahl begeistert'>Erstwähler werden für die Europawahl begeistert</a></li>
<li><a href='http://www.wahlschlepper.net/piraten-sind-normale-burger/' rel='bookmark' title='Permanent Link: “Piraten sind normale Bürger”'>“Piraten sind normale Bürger”</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Führt das verstärkte politische Engagement im Internet zur Digitalen Spaltung der Gesellschaft?</title>
		<link>http://www.wahlschlepper.net/fuhrt-das-verstarkte-politische-engagement-im-internet-zur-digitalen-spaltung-der-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 19:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan M. Rechlitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2009. In den USA wurde jüngst der erste „Internetpräsident“ vereidigt. Deutschland steht am Beginn eines „Superwahljahr“, mit etlichen Wahlen auf Landes- Bundes- und Europaebene. Die Politik drückt verstärkt ins Internet. Doch bei allem Hype, besteht dabei nicht auch die Gefahr der Digitalen Spaltung der Gesellschaft?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben das Jahr 2009. In den USA wurde jüngst der erste „Internetpräsident“ vereidigt. Deutschland steht am Beginn eines „Superwahljahr“, mit etlichen Wahlen auf Landes- Bundes- und Europaebene. Die Politik drückt verstärkt ins Internet. Doch bei allem Hype, besteht dabei nicht auch die Gefahr der Digitalen Spaltung der Gesellschaft?!</p>
<p><span id="more-102"></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 279px"><a href="http://schule-fuer-revolution.de/wp-content/uploads/2008/01/gesellschaft.jpg"><img class="size-medium wp-image-201 " style="border: 0pt none;" title="Digital Divide durch Politik 2.0 " src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/mimbo2.2/images/digitaldivide.gif" alt="Digital Divide durch Politik 2.0" width="269" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Digital Divide durch Politik 2.0  (Bildquelle: schule-fuer-revolution.de) </p></div>
<h3>Die Massenmedien und die wachsende Wissenskluft</h3>
<p>In den 1970er Jahren wurde die <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenskluft">Hypothese der wachsenden Wissenskluft</a> („Gap in Knowledge“) geboren, die eine strukturelle Ungleichverteilung von Wissen besagt, ausgelöst durch die unterschiedliche (Nicht-)Nutzung von Massenmedien. Vereinfacht ausgedrückt wächst die Wissenskluft zwischen Menschen höherer Bildungsschichten und jenen Menschen niedriger Bildungsschichten umso stärker, je mehr Wissen über Massenmedien an die Gesellschaft transportiert wird.</p>
<p>Besser gebildete Menschen haben in diesem Prozess eine deutlich stärkere Möglichkeit, ihr Wissen weiter auszubauen, womit die Schere zwischen „Oben“ und „Unten“ weiter gespreizt wird. Die These der wachsenden Wissenskluft stellt also die Idee der Massenmedien in Frage, derzufolge die Medien durch das Bereitstellen von frei zugänglichen Informationen dazu führen sollen, die Menschen der höheren und niedrigeren Schichten auf ein gemeinsames Informationsniveau zu heben.</p>
<p>Als Gründe für diese steigende Kluft werden unter anderem eine höhere Kommunikationsfähigkeit, größeres Vorwissen, stärkere Diskurs- und Hinterfragungsfähigkeit und ein besseres Verständnis der oftmals „gehobenen“ Sprache von Journalisten sowie die Auffassungsfähigkeit der angetragenen Informationen durch bildungsaffinere Menschen genannt.</p>
<h3>Das Internet und die Digitale Spaltung</h3>
<p>Wechseln wir zurück ins 21. Jahrhundert, in eine Zeit, in der die traditionellen Massenmedien durch jene so genannten „Neuen Medien“ ergänzt (nicht abgelöst, siehe <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Rieplsches_Gesetz">Rieplsches Gesetz</a>) wurden. Aus der Hypothese der wachsenden Wissenskluft wurde inzwischen die <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Divide">Theorie der Digitalen Spaltung</a> (Digital Divide)!</p>
<p>Ergänzend zu den in der Hypothese der wachsenden Wissenskluft bereits genannten Gründen, führen die ungleichen Möglichkeiten des Zugangs zu Internet und anderen digitalen Informations- und Kommunikationsmedien dazu, dass die Kluft zwischen bildungsaffineren und bildungsniederen Gesellschaftsschichten weiter vergrößert wird. Vereinfacht ausgedrückt: Menschen mit Zugang zum Internet und der Fähigkeit sich darin sicher zu bewegen, verfügen über eine größere soziale und wirtschaftliche Entwicklungschance. Noch einfacher ausgedrückt: Die (bildungs-)reichen Menschen werden (bildungs-)reicher, die (bildungs-)armen Menschen, (bildungs-)ärmer.</p>
<p>Zugegeben, sowohl die Hypothese der wachsenden Wissenskluft, als auch jene der Digitalen Spaltung sind in den Medien-, Kommunikations- und Sozialwissenschaften nicht unumstritten. Dennoch bin ich der Meinung, dass beide Thesen nicht zu vernachlässigen sind und durchaus ihre logische Berechtigung finden.</p>
<h3>Die Politik und das Web2.0</h3>
<p>Legen wir die genannten Hypothesen einmal beiseite, behalten sie im Hinterkopf und wenden wir uns der Politik, besser gesagt der Politik2.0 zu. Ausgelöst durch den fulminanten Erfolg von Barack Obama, der auch auf den geschickten Einsatz moderner Web2.0-Instrumentarien zurückzugführen ist, drängen Politiker weltweit verstärkt ins Internet. Hierzulande sind es insbesondere SPD-Politiker, die sich dieser Sache annehmen.</p>
<p>Da wird gebloggt, getwittert und gechattet; es werden Videochannels bei Youtube und Co.  eingerichtet, Social Networks aufgebaut, Facebook-Profile angelegt und Live-Chats organisiert. Gerade in Anbetracht der diesjährigen Superwahlkampfzeit lassen die Politiker scheinbar nichts unversucht, sich der vielen Web2.0-Elemente zu bedienen, um damit möglichst eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu schreiben wie Obama im vergangenen Jahr. Doch was sind die Folgen?</p>
<h3>Die Online-/Offline-Studie von ARD und ZDF</h3>
<p>Werfen wir einen Blick in die Ergebnisse der „ARD/ZDF-Onlinestudie 2008“ (Media Perspektiven 7/2008 [<a href=" http://www.daserste.de/service/studie08_5.pdf">PDF</a>]):</p>
<ul>
<li>2008 sind 34,2 Prozent der deutschen Bevölkerung (=22,17 Mio. ab 14 Jahren) ohne Internetzugang bzw. Nutzung</li>
<li>73,6 Prozent der über 60-Jährigen sind nicht im Internet aktiv</li>
<li>66,8 Prozent der Nicht-Berufstätigen bzw. Rentner sind nicht im Internet aktiv</li>
<li>53,3 Prozent der formal geringer Gebildeten sind nicht im Internet aktiv</li>
<li>40,4 Prozent der Frauen sind nicht im Internet aktiv</li>
<li>27,6 Prozent der Männer sind nicht im Internet aktiv</li>
</ul>
<p><strong>In Worten:</strong> Während nur 14,2 Prozent der Deutschen mit einem universitären Abschluss und 8,4 Prozent derjenigen mit Abitur ohne Internetzugang ist, liegt der Anteil bei jenen mit einem Hauptschul-/Volkshochschulabschluss bei 53,3 Prozent. Die Offlinerate bei Berufstätigen beträgt 18,2 Prozent, die der Nicht-Berufstätigen 66,4 Prozent.</p>
<h3>Die Gründe für die Nichtnutzung des Internets</h3>
<p>Weiter heißt es, dass „lediglich“ (Zitat) jeder fünfte der Nicht-Internetnutzer für die eigene Offline-Aktivität angibt er „habe niemanden, der mir den Einstieg ins Internet erleichtert“; 38 Prozent meinen sogar „ich traue mir die Benutzung des Internets nicht zu“; 46 Prozent meinen „Anschaffungskosten für einen PC sind mir zu hoch“; 42 Prozent sagen „die monatlichen Kosten für die Nutzung des Internets sind mir zu hoch“.</p>
<p>60 Prozent der Offliner haben das Gefühl „das Internet benutzt Sprache und Begriffe, die ich gar nicht verstehe“ und 59 Prozent meinen „das Internet bietet zu viele Informationen, das kann man gar nicht mehr bewältigen“.</p>
<h3>Der „Digital Divide“ durch die Politik im Internet</h3>
<p>Was ich mich nun allerdings frage, ist, ob das verstärkte politische Engagement im Internet nicht die Digitale Spaltung der Gesellschaft weiter verstärkt!?! Wenn Politiker vermehrt ins Internet drängen, sich dort engagieren, positionieren und präsentieren, führt dies letztlich nicht dazu, dass die bildungsstärkeren Menschen (siehe Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie) ein umfassenderes Bild von Politik und insbesondere der agierenden Personen dahinter erhalten und die Menschen mit formal niedrigerer Bildung aufgrund des mangelnden Internetzugangs und/oder Verständnisses des Netzes dabei außen vor bleiben?</p>
<p>Oder um es überspitzt auszudrücken: Wenn die SPD auf einmal einen Online-Wahlkampf startet, besteht dann nicht die Gefahr, dass ein Teil der traditionellen Wählerklientel – die „Arbeiter“ – nicht erreicht wird, weil diese gar nicht erst im Internet aktiv ist bzw. sich darin nicht zurecht findet?! Ist man irgendwann nur noch dann in der Lage Politik und Politiker – oder um beim Beispiel zu bleiben, die SPD &#8211; zu verstehen, wenn man über einen Onlinezugang und damit einhergehend auch über die Orientierung im Internet verfügt? Schließt man damit nicht bildungsschwache Schichten der Gesellschaft von der politischen Diskussion aus? Findet dadurch nicht eine (falsche) Selektion von Wählerschichten statt? Werden bildungsschwache Wählerschichten damit nicht unter Umständen zu Parteien getrieben, die dieselbe (Offline-)Sprache sprechen?</p>
<p>Ich weiß, dass Politik heute (noch) nicht ganz im Netz stattfindet, dass auch weiterhin in Print, Rundfunk und im Fernsehen agiert wird. Dies wird auch in absehbarer Zukunft weiterhin so bleiben. Dennoch stellt sich für mich durchaus die Frage, ob die Digitale Spaltung der Gesellschaft, also die wachsende Wissenskluft durch das Streben der Politik und Politiker ins Netz, nicht doch enorm verstärkt wird. Die einen (bildungstarken) werden vielleicht das Gefühl erhalten, näher an die Politik heranzurücken. Werden aber nicht die anderen (bildungsschwachen) Menschen gleichzeitig das Gefühl haben, dass sich die Politik von Ihnen noch weiter entfernt?!</p>
<h3>Die Gefahr der „Schweigespirale“</h3>
<p><strong>Um das (theoretische) Rad noch ein bisschen weiterzudrehen:</strong> Wenn Politik im Internet stattfindet, besteht nicht auch die Gefahr der <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Schweigespirale">Schweigespriale</a> nach Elisabeth Noelle-Neumann, indem die bildungsschwachen Gesellschaftsschichten zum Schweigen animiert werden und zum stillen Zustimmen der im Internet auftretenden Meinungsäußerungen von den dort wahrgenommenen bildungs- und internetaffinen Menschen gezwungen sind?!</p>
<blockquote><p>Denn „unabhängig vom Thema, unabhängig von Überzeugungen reden die einen lieber und die anderen ziehen es vor zu schweigen.“ Als Konsequenz ergibt sich, dass man nur die Einstellungen derjenigen wahrnimmt, welche nicht schweigen, auch wenn dies nur der kleinere Teil ist. So kann es durchaus sein, dass man die öffentliche Meinung als herrschende Meinung definiert, obwohl dem nicht so ist. Dabei wird ein Prozess in Gang gesetzt, der sich wie ein Teufelskreis fortsetzt: „Die eine Meinung begegnet ihm immer häufiger und selbstbewusster, die andere ist immer weniger zu hören. Je mehr Individuen diese Tendenz wahrnehmen und sich anpassen, desto stärker scheint das eine Lager zu dominieren und das andere auf dem absteigenden Ast. Somit kommt (…) ein Spiralprozess in Gang, der eine Meinung immer fester und fester als herrschende Meinung etabliert.“ (Noelle-Neumann 1979: 173) Menschen sind insofern in ihrem Verhalten nichts anderes als Herdentieren: „den Kontakt mit dem Schwarm verlieren könnte Lebensgefahr bedeuten“. Deswegen lenkt das Individuum ein und schließt sich dem Schwarm an. Noelle-Neumann bezeichnet sie hier auch als Gattung der „Massenmenschen“. (Noelle-Neumann 1979: 163)<br />
<span style="font-size: xx-small;">(Quelle: <a href=" http://www.bluejax.net/2006/03/13/part-2-serie-zu-offentlicher-meinung-und-springer-%E2%80%93-das-phanomen-der-schweigespirale/"> Jan M. Rechlitz</a>)</span></p></blockquote>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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